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St. Aldegund Zell (Mosel)



St. Aldegund

Gemeinde St. Aldegund - Mosel

„Herzlich willkommen“

St. Aldegund mit seinen 720 Einwohnern ist ein dem Wein verbundenes, gast-
freundliches Dorf. Reizvoll sind die gepflegten zahlreichen Fachwerk- und
Bürgerhäuser , einladend sind Gasthäuser, Pensionen und Ferienwohnungen,
eine gute Gastronomie und der am Moselufer gelegene Wohnmobilstellplatz.
Zahlreiche Wanderwege, so zum Beispiel von der Ortsmitte nördlich zur Kapelle hoch über der Mosel-Staustufe gelegen mit einer einzigartigen Aussicht ins Moseltal. Von dort weiter über die „Josefshöhe“ und den anschließenden einzigartigen
Buchsbaum-Höhenweg entlang der steilen Felswand oberhalb der Weinlage
Palmberg-Terrassen. Der Weg führt weiter zum Raulwing-Platz, einem gut
ausgestatteten Walderholungsplatz 200 Höhenmeter über dem Dorf gelegen
mit Blick tief in den Hunsrück und das Moseltal. Sehr erholsam sind Schiffsausflüge
auf der Mosel (Anlegestelle in St.Aldegund) . Der über das parkartige Mosel-Vorland führende Rad- und Wanderweg bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Besuch unserer
Nachbardörfer

Sehenswürdigkeiten
St. Aldegund, (ca. 720 Einwohner)

Pfarrkirche „St.Bartholomäus“
Am Moselufer liegt die zwischen 1870 und 1872 nach Plänen von August
Rincklake erbaute neugotische Pfarrkirche.1913 entstand eine farbige Ausmalung,
die 2005 restauriert wurde. Die moderne sakrale Ausstattung von 1965 und die
modernen Fenster mit biblischen Szenen harmonieren hervorragend mit
der Neugotik. Markant ist der sechseckige, 51 m hohe Kirchturm. Zur wertvollen
Ausstattung gehören ein barocker Marienaltar (um 1750) und eine „Anna Selbdritt“
aus dem 16. Jahrhundert.

Romanische Kirche von 1144
Die erstmals 1144 urkundliche erwähnte „Alte Kirche“ liegt oberhalb des Dorfes
umgeben vom ehemaligen Friedhof mit Basalt-Grabsteinen aus dem 18. und 19.
Jahrhundert. Der Friedhof beherbergt auch die Grabstätte des weltberühmten, 1996
verstorbenen Kunstsammlers Peter Ludwig. Die Kirche, über Jahrhunderte Wall-
fahrtsort der Bauern der Umgebung zum Kirchenpatron und Viehheiligen St.
Bartholomäus, zeigt im Innern in den 1960er Jahren freigelegte Fresken der Spätgotik, einen Renaissance-Altar (ca. 1600) aus der Werkstatt von Hans Ruprecht Hoffmann, ein „Christus in der Rast“ von 1522, eine spätgotische Madonna sowie eine schmiedeeiserne Kanzel aus der Zeit um 1650.

Historischer Ortskern
St. Aldegund, erstmals 1097 als „Sanctam Aldegundam“ urkundlich erwähnt,
trägt den Namen der merowingischen Fürstentochter Aldegundis, die als Ordensfrau
wirkte und kurz nach ihrem Tod 684 n.Chr. heilig gesprochen wurde. Vermutlich zur
Zeit Karls des Großen erhielt unser Dorf den Namen St. Aldegund.
Die lange Geschichte von St.Aldegund belegt auch ein 1953 bei Weinbergsarbeiten
gefundenes frühchristlichen Frauengrabes aus der Zeit um 350 n.Chr. mit wertvollen Grabbeigaben.
Heute prägen Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert den Ortskern. Interessant ist der „Bugramm-Platz“ der an die Treidelschifffahrt (von Pferden gezogene Schiffe) erinnert, die für die Mosel bis um 1850 typisch war.

Römerbrunnenplatz
Der am südlichen Dorfrand gelegene romantische Platz erinnert an den Fund
des frühchristlichen Frauengrabes aus spätrömischer Zeit).
Die auf dem Platz aufgestellten Steinquader beherbergten ein Grab mit wertvollen
Beigaben, darunter ein blaues Glasschiffchen von einer Qualität, die man bisher
nur bei Ausgrabungen im Pompeji gefunden hat. Das Grab wurde 1951 bei Weinbergsarbeiten nahe des Römerbrunnen-Platzes gefunden.

Bugramm-Platz
Mitten im Ort und mit herrlichem Blick in den alten Ortskern mit zahlreichen
Fachwerkhäusern liegt der neu gestaltete „Bugramm-Platz“.
Seinen Namen hat der Platz aus der Zeit der Treidel-Schifffahrt, die von
der Zelt der Kelten und Römer bis um 1850 den Schiffsweg moselaufwärts
ermöglichte. Die von Pferden gezogenen Personen- und Lastschiffe schafften
pro Tag etwa 25 km. Geleitet wurden die Pferde, je nach Schiffsgröße bis zu
zwölf, von Knechten, so genannten Halfen. St. Aldegund war ein wichtiger
Anlege- und Handelsplatz mit einer Halfenstation, also einer Übernachtungs-
und Verpflegungsmöglichkeit für die Halfen und Pferde mit angeschlossener
Hufschmiede. Beim Anlagemanöver rief der Schiffsführer: „Bug Ramm“. „Ramm“
war eine Wand eingerammter starker Pfähle am Moselufer. Dieser Ruf brachte
St. Aldegund den Spottnamen „Bugramm“ ein, auf den man heute noch stolz
ist, wie der St. Aldegunder Karnevalsruf „Bugramm ahoi“ beweist.
Der Platz ist mit einem von Christoph Anders gestalteten Relief geschmückt.

Atelier Am Calmont

Einen Besuch wert ist das Atelier Am Calmont der Künsterlin Andrea Ehring in Bremm, dem Nachbarort moselabwärts von St. Aldegund.. Sie überzeugt mit aussagekräftigen Zeichungen und einzigartigen Skulpturen.
Andrea Ehring
Moselstrasse 52
56814 Bremm
Telefon:
02675-911279
Fax:
02675-911275
http://www.atelier-am-calmont.de/startseite240706.htm
Mail:
andrea-ehring@atelier-am-calmont.de


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