© marco Rothbrust

Historischer Ortskern Alken

  • Alken

Der Moselort Alken ist einer der ältesten Moselorte. Die Entstehung reicht bis in die Kelten- und Römerzeit zurück. Noch heute benennt man einen Ortsteil mit dem keltischen Namen „Olk".

Zahlreiche Funde bestätigen zudem die damalige Anwesenheit der Römer. Aus dem ursprünglichen Namen „Villa Alcana" (eine römische Siedlung) entstand schließlich unser heutiges Alken.
Auf einem mit Laubwald bedeckten Hügel im Alkener Bachtal befinden sich die Reste von Grundmauern einer sogenannten Keltenburg.
Die Burg Thurant ist teilweise auf alten Fundamenten errichtet, die aus der Römerzeit stammen.
Aber auch aus späterer Zeit sind im Ort immer wieder bauliche Hinweise zu finden. Einst pfälzischer Besitz (dem Pfalzgrafen in Heidelberg gehörend) mitten im Trierer Land, blieben Streitigkeiten und Besitzansprüche der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier und Köln unvermeidbar.

Die Moselburg wurde 1246-1248 durch die Truppen der Kurfürsten von Köln und Trier belagert. Vom gegenüberliegenden Bleidenberg wurde sie mit Wurfgeschossen belegt und musste schließlich kapitulieren. Die Erzbischöfe teilten die Burg unter sich auf und errichteten zwei Bergfriede und eine Trennmauer. Reste der alten Ringmauer und der »dicke Turm« bezeugen die Wehrhaftigkeit im Mittelalter, als Alken Stadtrechte besaß. Das Schloss von Wiltberg erzählt von späteren Epochen des Feudalismus und die vielen Weinhöfe im Fachwerkstil von Winzerfleiß und Bürgertüchtigkeit im alten Alken.
Ein Rundgang durch Alken lohnt sich immer. Besonders empfehlenswert ist die Besichtigung der „Burg Thurant" und der „Alten St. Michaelskirche".
Gastronomie lädt an der Moselpromenade sowie im Ortskern zur Einekhr ein.

Sehenswürdigkeiten in Alken:

  • Burg Thurant (zu besichtigende Burg)
  • alte Michaelskirche mit Beinhaus: eine der ältesten Kirchen an der Mosel, erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1015; Chorfresken um 1350, Fresken im Kirchenschiff um 1500, gotische Thronende Madonna (14. Jh.), barocke Skulpturen. Treppenaufgang zu dieser Kirche ist als Kreuzweg angelegt
  • neue Pfarrkirche St. Michael (1849): neogotische Saalkirche in Schieferbruchstein mit Michaelsaltar (barock, 1708) und Marienaltar (Nachbildung im Barockstil, 1988)
  • Burghaus der Trierer Erzbischöfe (um 1350), zum Schloss erweitert unter den Herren von Wiltberg, umgebaut im 17. Jh., in Privatbesitz seit 1845
    Wiltbergische Weinkellerei mit Kellergewölben um 1700
  • in der Von-Wiltbergstraße und Oberstraße mehrere historische Fachwerkhäuser
  • Teile der Stadtbefestigung (um 1400): Fallerport (Anbindung an den Wehrgang einst über zwei – erhaltene – Fachwerkgeschosse); Zollturm am Moselufer (heute Restaurant); Relikte eines weiteren Turms am Wiltberg-Schloss; Wärterhaus am Ortseingang (heute Galerie)
  • Laacher Hof (Moselstraße 8), als Gutshof der Abtei Laach um 1093 errichtet, später Verwaltungssitz, Zehnthof, heute Weingut; baulich stark verändert
  • Malteserhaus, ehemaliges Hospital mit Toreinfahrt, Steinwendeltreppe im Hof (heute in Privatbesitz); in der Toreinfahrt Stein mit Jahreszahl 1093.

Auf der Karte

Schulstraße 1-3

56332 Alken

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Samstag, 01.10.2022 00:00 - 00:00
Sonntag, 02.10.2022 00:00 - 00:00
Tourist-Information Sonnige Untermosel in Alken:
April - Oktober
Montag - Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 09.00 - 13.00 Uhr
November- März:
Montag - Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen: 10.00 - 12.00 Uhr

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