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Spektakuläres Hörspiel: Expedition durch das Polareis

Nailya Bikmurzina

Das „Orchester im Treppenhaus“ bietet zum Auftakt der diesjährigen Festivalsaison ein außergewöhnliches Erlebnis: Im Rahmen der Projektreihe „Dark Room“ hat die Formation ein „Polarkonzert im Dunkeln“ konzipiert und lädt das Publikum zu einer Expedition an den Südpol ein – bei der es Überraschendes zu hören, aber erst einmal nichts zu sehen gibt.

Eröffnungskonzert des moselmusikfestivals am 13. Juli in St. Maximin, Trier

Wir schreiben das Jahr 1911. Unendliche weiße Landschaft, überall Schnee, unberechenbares Eis, bittere Kälte. Die beiden Polarforscher Roald Amundsen und Falcon Scott liefern sich bei ihrem Versuch, als erste Menschen den Südpol zu erreichen, einen fatalen und zuletzt tödlichen Wettlauf durch die Antarktis.

Als Eröffnungskonzert des diesjährigen moselmusikfestivals lädt das „Orchester im Treppenhaus“ das Publikum am 13. Juli in der Trierer Kirche St. Maximin dazu ein, mit ihm noch einmal auf diese Expedition zu gehen: Eine Reise, die nur in den Köpfen der Zuhörer:innen stattfindet und durch die musikalischen Experimente der vielfach ausgezeichneten, 20-köpfigen Formation zu einem spektakulären Hörspiel wird. Denn, und das ist der Clou, das Konzert findet tatsächlich quasi im Dunkeln statt; die Gäste bekommen eingangs Augenbinden ausgehändigt und werden zu den Plätzen geführt. Wenig später schon erlebt es mit den Synchronsprechern Tobias Kluckert und Norman Matt – sie verleihen ihre Stimmen der ersten Garde Hollywoods wie Bradley Cooper, Joaquin Phoenix sowie Michael Fassbender und gerade erst auch Cillian Murphy in „Oppenheimer“ – diesen erbitterten Kampf als Kopfkino der ganz besonderen Art. Untermalt von einer faszinierenden musikalischen Geräuschkulisse, die das Hannoveraner Ensemble eigens konzipierte und live erklingen lässt: Das Pfeifen des eisigen Windes, ein Krachen des Gletschereises, das Stapfen von Schuhen in meterhohem Schnee – es wird geradezu spürbar sein.

Mit Stücken unter anderem von Chopin, Nadia Boulanger sowie Philip Glass‘ erstem Violinkonzert in der Fassung für Saxophon und Elementen der Minimal Music macht das „Orchester im Treppenhaus“ das „Polarkonzert im Dunkeln“ zu einem berührenden Erlebnis. Und dieses verstärkt sich noch einmal, wenn die Zuhörer:innen etwa eine Viertelstunde vor Ende auf ein verabredetes Zeichen hin gemeinsam die Augenbinden abnehmen und so aus der eigenen Phantasiewelt wieder auftauchen.

Durch die „Dark Room“-Projektreihe avancierte das Ensemble in den zurückliegenden Jahren zu einem der führenden Vertreter der innovativen Klassikszene in Deutschland. Das „Polarkonzert im Dunkeln“ als Auftakt des 2024er moselmusikfestivals unterstreicht zugleich das Motto des diesjährigen Kultursommers Rheinland-Pfalz „Kompass Europa – Sterne des Südens“ als auch jenes des ältesten Festivals seiner Art im Land: „Freiheit ist nur in dem Reich der Träume“. Und weil in diesem Format Musik in einen anderen Kontext gestellt wird, das Publikum in eine neue Welt eintauchen und auf Entdeckungsreise gehen kann, gibt das Orchester auch (s)eine faszinierende Antwort auf die Frage: „Was kann klassische Musik heute?“

Die Daten zu diesem Konzert als Überblick:

Samstag, 13. Juli 2024, 20.00 Uhr

St. Maximin, Trier

„Orchester im Treppenhaus“: Dark Room – ein Polarkonzert im Dunkeln

Eintritt: 39 € inkl. VVK

Weitere Informationen und Tickets zu diesem und allen anderen Konzerten des moselmusikfestivals 2024 gibt es online auf www.moselmusikfestival.de, persönlich an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und telefonisch unter +49 651 97 90 777 sowie zum Ortstarif aus Luxemburg unter 20301011.

Für Rückfragen zu dieser Medieninformation wenden Sie sich bitte an:

Mosel Musikfestival gGmbH
Gestade 12
54470 Bernkastel-Kues
Ansprechpartner für Medien:
Ralph Müller
Fon +49 6532 9541010
presse@moselmusikfestival.de

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