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Totentanz und Revolution: 1. Festival „Trierer Unterwelten“ startet

Paar im Weinkeller
D.Ketz

Die Keller öffnen ihre Türen: Am Freitag, 29. Oktober, startet die Premiere der „Trierer Unterwelten“. Zum Auftakt warten klassische und kulinarische Führungen auf die Besucher, eine Foto-Vernissage und ein musikalischer Vortrag. Doch auch die kommenden Tage haben es in sich: Shakespeare und Street Art, Totentänze und Trommelwirbel, Gräber und Grabungen machen sich bereit, ihre Besucherinnen und Besucher in neue, unbekannte Welten zu entführen – und natürlich aufs Beste zu unterhalten.

Los geht es am Freitag, 29. Oktober, um 14 Uhr mit einem der seltenen Einblicke in die Ausgrabungen unter der Konstantin-Basilika, die den Unterwelten-Neuling zurück ins 4. Jahrhundert katapultieren, teilweise sogar darüber hinaus. Um 19 Uhr lädt die Galerie Netzwerk zur Vernissage ihrer Fotoausstellung ein, die die Räume unter dem Trierer Straßenpflaster auf atmosphärische Weise porträtieren – und das über die gesamte Laufzeit des Festivals. Profi- und Hobbyfotografinnen und -fotografen sind eingeladen, ihre Bilder der „Unterwelten“-Veranstaltungen unter galerie.netzwerk@gmail.com einzureichen und so Teil der wachsenden Ausstellung zu werden, die am Samstag, 27. November, um 17 Uhr ihre Finissage erlebt.

Mit den „Trierer Hautzen“ geht es freitags, samstags und sonntags auf die Spuren der Bierkultur in Trier, inklusive einer Besichtigung der Petrusbrauerei. Stadtführer Rolf Mayer spürt am 29. Oktober und 4. November in einem musikalisch-kurzweiligen Vortrag den revolutionären Umtrieben zwischen 1789 und 1848 nach, und Juliane Klein bietet einen Blick auf die Kunst fernab großer Kunsthallen und Museen: In Unterführungen, auf Mauern und Wänden entdeckt sie mit den Teilnehmerinnen und Teinehmern am 1. und 4. November die Street Art in Trier. Ebenfalls am 1. November, aber auch schon am Abend zuvor lädt die Kirchengemeinde St. Matthias zu einem „Totentanz in die sieben Kreise der Hölle“ ein. Was schon unheimlich klingt, erfordert nicht nur starke Nerven, sondern auch den Spürsinn der Besucherinnen und Besucher, die bei diesem interaktiven Stationentheater Rätsel lösen müssen, um die Geschichte voranzutreiben. An beiden Abenden gibt es zwei Vorführungen, jeweils um 19:30 Uhr und um 21 Uhr.

Am 3. November ist die Zeit des großen Meisters der britischen Komödie und Tragödie gekommen: Das Parnass-Ensemble begibt sich auf die Spuren von William Shakespeare, mit ausgewählten Texten seiner großen Werke und dazu passenden Musikstücken aus Renaissance und Klassik. Sein Spielort, die Vereinigten Hospitien, garantieren dabei auch einen Genuss für den Gaumen, ebenso wie beim „Verhör des Lukullus“, das der Frosch Kultur e.V. am 4. November um 19:30 Uhr im Restaurant „Zum Domstein“ zur Aufführung bringt. Darin muss sich der römische Feldherr Lukullus für seine Taten vor Gericht verantworten, und erneut sind auch hierbei die Zuschauerinnen und Zuschauer gefragt. Ob sie die lukullischen Köstlichkeiten, die ihnen während des Stücks gereicht werden, milde stimmen können? Das bleibt ebenso abzuwarten wie die Antwort auf die Frage, ob die junge Christin Aurelia am 5. November die Besucher heil über die Dom-Großbaustelle bringen kann: Die neue Schauspielführung findet in den Ausgrabungen unter der Dom-Information statt und beleuchtet die Anfänge des Trierer Kirchenbaus. Ordentlich auf die Pauke haut auch das FourSchlag Percussion-Trio im großen Weinkeller des Palais Kesselstatt, der durch sein besonderes Ambiente die perfekte Atmosphäre bietet, um Schlagzeug und Licht miteinander zu verschmelzen – ein überraschendes Hörerlebnis für junge und junggebliebene Besucher. Los geht es hier am Sonntag, 7. November, um 16 und um 19 Uhr.

Einige Termine innerhalb des Festivals sind bereits ausverkauft – da viele Programmpunkte jedoch mehrfach während der dreiwöchigen Laufzeit stattfinden, lohnt sich ein frühzeitiger Ticketkauf für die nachfolgenden Termine. Für fast alle Veranstaltungen gibt es Tickets über www.ticket-regional.de; einige Events sind jedoch nur nach vorheriger Anmeldung per Telefon oder Mail buchbar, für manche Programmpunkte ist der Eintritt frei. Alle Infos zu den einzelnen Programmpunkten und dem Ticketing finden Interessierte auf www.trierer-unterwelten.de.

 
Zehn spannende Touren mit einzigartigem Programm 
 
Von der TTM wird außerdem am Samstag, 13. November, von 16 bis 24 Uhr die „Lange Nacht der Unterwelten“ veranstaltet: Hierbei können auf zehn verschiedenen Routen, darunter eine für Kinder und eine, die auch für Menschen mit mobiler Beeinträchtigung geeignet ist, 28 verschiedene Spielstätten erkundet werden.  Die Touren haben jeweils ihren eigenen thematischen Schwerpunkt mit Programmpunkten aus den Bereichen Kunst, Theater, Tanz, Musik, Ausstellung, Lesung, Film, Kulinarik, Wein und Führung. Dazu ergänzt Alexandra Meusel: „Wir konnten für die „Lange Nacht der Unterwelten“ zehn Routen durch die unterirdische Welt Triers entwickeln mit einzigartigen Programmpunkten, die es nur an diesem Abend zu erleben gibt.“ Außerdem können zwei „Offene Keller“, die Thermen am Viehmarkt und die wineBANK am Kornmarkt, sowie die Genusswelt am Viehmarktplatz besucht werden.  Der Ticket-Vorverkauf startet am 1. Oktober unter 2G+-Bedingungen.  Weitere Informationen zum Festival  gibt es unter www.trierer-unterwelten.de.  
 
 
Mehr Information: 
Trier Tourismus und Marketing GmbH
Julie Scheuermann
Telefon: +49 (0)651 97808-62
julie.scheuermann@trier-info.de
www.trier-info.de   
Die „Trierer Unterwelten“ sind ein Förderprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, das von der Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM) für die Stadt Trier geplant und umgesetzt wird. Voraussetzung für die Durchführung des neuen Festivals war der Profilierungswettbewerb „Kultur-Regionalität-Tourismus“ im Jahr 2018, den Trier als eine von zwei Städten mit dem Wettbewerbsbeitrag „Trierer Unterwelten“ gewonnen hat.  


 
 

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