Große Landesausstellung in Trier

"Der Untergang des Römischen Reiches"

Nach den publikumswirksamen großen Landesausstellungen über "Konstantin der Große" 2007, "Nero" 2016 und "Karl Marx" 2018 findet in Trier in diesem Jahr eine weitere spektakuläre Sonderausstellung statt: "Der Untergang des Römischen Reiches". Dich erwarten herausragende Exponate in drei Museen und in einer der schönsten Städte Deutschlands!

Das römische Imperium war gewaltig. Es existierte über Jahrhunderte hinweg und umfasste auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet. Doch trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Was führte zu seinem Niedergang? Die Suche nach den Gründen bewegt schon lange die Gemüter und wird nun zum ersten Mal in einer großen Landesausstellung fortgeführt.
Vom 25. Juni bis zum 27. November 2022 zeigen  das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift Trier und das Museum am Dom Trier die Landesausstellung Rheinland-Pfalz 2022 "Der Untergang des Römischen Reiches"  in drei Museen und 31 Ausstellungsälen auf insgesamt 2.000 qm.

Die drei Standorte spezialisieren sich dabei auf verschiedene Blickwinkel, um das Imperium Romanum und seinen Niedergang zu betrachten.


Das Rheinische Landesmuseum legt den Fokus auf das 4. und 5. Jahrhundert. Außergewöhnliche Objekte aus der eigenen Sammlung und internationale Spitzenexponate lassen die zweifellos spannende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Untergangs lebendig werden. Die historische Ausstellung legt die zahlreichen Faktoren und Ursachen offen, die zum Niedergang geführt haben, verdeutlicht aber auch, welche römischen Traditionen in gewandelter Form überlebten.

Der Blick des Museums am Dom richtet sich in "Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu" auf den Aufstieg des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die frühe aufstrebende christliche Kirche mit ihren Bischöfen füllte nach und nach das Machtvakuum, das durch den Zerfall römischer Verwaltungsstrukturen langsam entstand. Auch dadurch spielt das Christentum bei der Weitergabe und Bewahrung römischer Traditionen eine entscheidende Rolle.

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet zuletzt in "Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst" das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- Kulturgeschichte. Kunstwerke aus fünf Jahrhunderten erzählen von der Faszination für die Idee "Rom", deren Echo bis in die Gegenwart reicht. Die spannungsgeladene Bilderwelt zeigt, wie das Imperium Romanum und sein Untergang mal als "schlimmstes Unglück", bald als "glänzender Triumph der Freiheit" immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurde.  

Erste Einblicke in die Landesausstellung:

Ansicht auf ein Paar, welches beim Flanieren über den Hauptmarkt in Trier gerade ein Selfie macht.

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Lausch' mal!

Alles rund um das römische Trier im Mosel-Podcast

Ansicht auf eine Frau in einer Mütze mit Mundschutz aus der Kollektion von Tanja Kriebel.

Der Mosel Reporter – Podcast Folge 11

#moselinspiriert - Römisches UNESCO Welterbe und die Landesausstellung „Der Untergang des römischen Reiches“ treffen in Trier auf kreative Köpfe aus Kunst, Kultur und Modedesign.

Unsere Reise-Arrangements zur Landesausstellung

Ob als kultureller Start für deine Radtour oder mittendrin in deinem Kultur- und Kulinarikgenuss, diese beiden Arrangements enthalten den Eintritt in alle 3 Museen der Landesausstellung. Und noch viel mehr Moselländisches.

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