Übersetzungen
Erläuterungen zur Verwendung
TYPO3 unterstützt die Pflege mehrsprachiger Websites. Für die Übersetzung von Seiten steht das integrierte DeepL-Plugin zur Verfügung, mit dem Inhalte automatisch vorübersetzt werden können.
Die maschinelle Übersetzung dient als Grundlage und sollte anschließend immer redaktionell geprüft und bei Bedarf angepasst werden.
1. Deutsche Seite vorbereiten
Öffne im TYPO3-Seitenbaum die deutsche Seite, die übersetzt werden soll.
Bevor die Übersetzung angelegt wird, sollte die Seite in der Ausgangssprache möglichst vollständig aufgebaut sein. Dazu gehören:
- Seitentitel und Metadaten
- Überschriften und Texte
- Bilder und Medien
- Links und Buttons
- alle benötigten Content-Elemente
So vermeidest du, dass später Inhalte mehrfach ergänzt oder neu übersetzt werden müssen.
2. Seitenübersetzung anlegen
Wechsle im Seitenmodul zur Sprachansicht und wähle zB Englisch als Zielsprache aus.
Falls für die Seite noch keine englische Übersetzung vorhanden ist, lege zunächst eine neue Seitenübersetzung an.
Dabei werden die Seiteneigenschaften der deutschen Ausgangsseite als Grundlage übernommen. Prüfe anschließend insbesondere:
- englischen Seitentitel
- Navigationstitel
- URL-Segment
- Meta-Titel
- Meta-Beschreibung
3. Übersetzungsmodus auswählen
Beim Übersetzen der Inhaltselemente ist der passende Modus zu wählen.
Linked Mode
Verwende den Linked Mode, wenn die englische Seite denselben Aufbau und dieselben Inhalte wie die deutsche Seite erhalten soll.
Dabei werden die deutschen Content-Elemente mit ihren englischen Übersetzungen verknüpft. Die Reihenfolge und Struktur bleiben an die Ausgangssprache gekoppelt.
Diese Variante ist für reguläre Übersetzungen zu empfehlen.
Free Mode
Verwende den Free Mode, wenn die englische Seite bewusst anders aufgebaut sein soll, beispielsweise mit:
- einer anderen Reihenfolge
- zusätzlichen oder entfallenden Elementen
- abweichenden Inhalten
- einer eigenen Seitenstruktur
Die Inhalte werden dabei unabhängig von der deutschen Seite gepflegt.
Mixed Mode vermeiden
Linked Mode und Free Mode sollten innerhalb einer Seite nicht gemischt werden.
Der Mixed Mode kann zu unübersichtlichen Reihenfolgen, schwer nachvollziehbaren Verknüpfungen und teilweise nicht bearbeitbaren Content-Elementen führen.
4. Übersetzung mit DeepL starten
Wähle für die deutschen Inhalte die Übersetzung mit dem DeepL-Plugin aus.
Das Plugin erstellt eine englische Vorübersetzung der Inhalte. Je nach Konfiguration können dabei unter anderem folgende Texte übersetzt werden:
- Überschriften
- Unterüberschriften
- Fließtexte
- Buttontexte
- Bildunterschriften
- Seiteneigenschaften und Metadaten
Die automatische Übersetzung ist als redaktionelle Grundlage zu verstehen und nicht als fertige Endfassung.
5. Fremdsprachige Inhalte kontrollieren
Öffne anschließend die englische Sprachversion und prüfe jedes Content-Element.
Achte besonders auf:
- sinnvolle und natürliche Formulierungen
- Fachbegriffe und Eigennamen
- korrekte Links
- Buttonbeschriftungen
- manuelle Zeilenumbrüche
- Datums-, Zahlen- und Preisformate
- Alt-Texte und Bildbeschreibungen
- Meta-Titel und Meta-Beschreibungen
Auch Texte, die nicht automatisch übersetzt werden, müssen manuell geprüft und ergänzt werden.
6. Links und externe Inhalte prüfen
Interne Links sollten nach Möglichkeit auf die englische Version der jeweiligen Zielseite verweisen.
Prüfe außerdem, ob eingebundene externe Inhalte in englischer Sprache verfügbar sind, beispielsweise:
- PDFs und Downloads
- Videos
- Formulare
- TOSC5-Einbindungen
- Newsletterformulare
- externe Buchungs- oder Informationsseiten
7. Seite im Frontend kontrollieren
Rufe die englische Seite in der Vorschau oder im Frontend auf und kontrolliere:
- Reihenfolge der Inhalte
- Überschriftenhierarchie
- Darstellung auf Desktop und Mobilgeräten
- Textlängen
- Links und Buttons
- Bilder und Medien
- Vollständigkeit der Übersetzung
Erst nach dieser Kontrolle sollte die englische Seite veröffentlicht werden.
Empfehlung
Für eine klassische Übersetzung von Deutsch auf Englisch sollte die deutsche Seite zuerst vollständig fertiggestellt und danach im Linked Mode mit DeepL übersetzt werden.
Der Free Mode sollte nur dann verwendet werden, wenn die englische Seite bewusst von der deutschen Version abweichen soll. Der Mixed Mode ist grundsätzlich zu vermeiden.
Übersetzung von dataCycle-Inhalten
Inhalte, die in dataCycle gepflegt werden – beispielsweise Presseartikel, Störungsmeldungen, FAQs oder Touren –, müssen direkt in dataCycle übersetzt werden. Öffne dazu den gewünschten Inhalt zur Bearbeitung und wähle über das Mehrsprachigkeitssymbol – erkennbar am Würfel mit Buchstaben bzw. Schriftzeichen – die gewünschte Sprachversion aus. Für die Bearbeitung empfiehlt sich die Side-by-Side-Ansicht: Dabei wird links der deutsche Ausgangsinhalt und rechts die fremdsprachige Version dargestellt.
Die Übersetzung kann entweder manuell oder mithilfe von DeepL erfolgen. Mit DeepL lassen sich einzelne Felder oder der gesamte Textinhalt übersetzen. Vor der Übersetzung wird abgefragt, ob bereits vorhandene Inhalte überschrieben werden dürfen. Diese Auswahl sollte sorgfältig geprüft werden, damit bestehende redaktionelle Anpassungen nicht versehentlich verloren gehen. Nach der automatischen Übersetzung müssen die Inhalte kontrolliert und anschließend gespeichert werden. Über die Sprachauswahl kann danach jederzeit zwischen den vorhandenen Sprachvarianten gewechselt werden; auch im dataCycle-Dashboard kann gezielt nach Inhalten in einer bestimmten Sprache gesucht werden.
Wichtig: Klassifizierungen müssen ebenfalls in den benötigten Sprachen angelegt werden. Für diese steht keine automatische DeepL-Übersetzung zur Verfügung. Werden Klassifizierungen gemeinsam von mehreren Regionen verwendet, sollten sie nach Möglichkeit direkt in allen vorgesehenen Sprachen gepflegt werden, damit auf fremdsprachigen Seiten keine Bezeichnungen fehlen.