Bei dieser landschaftlich reizvollen Tour ist Entpannung pur angesagt. Zum Teil auf schmalen Pfaden führt die Wanderung auf weiten Strecken durch Wald und an den vier Bächen Salm, Gladbach, Ginchenbach (regional Holischbach genannt) und Schorbach entlang. Idyllische Täler mit dem Geplätscher ihrer Bäche und beeindruckende Sandsteinfelsen garantieren ein tolles Naturerlebnis.
Benannt nach dem kleinsten der vier sanft plätschernden Bäche entlang der Route, dem Holischbach, verspricht diese Tour Walderlebnis und Entspannung pur.
Über die L43 oder L50 nach Dreis in die Talstraße zur Dreyshalle.
Mit der Bahn nach Wittlich Hauptbahnhof, mit dem Bus weiter Richtung Wittlich ZOB,
ab Wittlich ZOB mit dem Bus Linie 320
Weitere Infos auf www.vrt-info.de
Direkt bei der Dreyshalle am Startpunkt stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung
Von der Dreyshalle führt der Weg zunächst gen Westen, passiert den Schorbach und folgt dann geradeaus der Römerstraße in nördlicher Richtung. Am Ende der Römerstraße biegt man links in die Straße „Im Gartenfeld“ ab. An der nächsten Kreuzung geht man geradeaus weiter. Entlang der Salm führt die „Salmstraße“ zur „Brückenstraße“. Dort nach links schwenken und der L43 zum Ortsausgang folgen. Kurz hinter dem Ortsschild rechts abzweigen, nach 120 m links halten und am Schützenhaus vorbei bergauf wandern. An einem Sandsteinkreuz von 1746 hält man sich weiter geradeaus und erreicht bald eine Stromleitung, von deren Lichtung man einen schönen Blick Richtung Salmtal und die Moselberge hat. Nach 500 m kommt man an einen Abzweig. Hier geht man noch etwa 60 m weiter geradeaus.
Achtung, nun unbedingt auf die Beschilderung achten.
Der Wanderweg zweigt jetzt scharf links auf einen unscheinbaren Weg im Wald ab, über den man zu einem ehemaligen Sandsteinbruch gelangt. Der Weg, auf dem einst die gebrochenen Steine abtransportiert wurden, leitet entlang der zum Teil mehrere Meter aufragenden roten Sandsteinfelsen bergauf durch den Wald. Am Ende des Steinbruchs führt ein schmaler Pfad teils steil durch Buchenwald bergab auf den unterhalb verlaufenden Waldweg. Angelangt biegt man rechts ab und läuft in südlicher Richtung bis zu einem großen Hochsitz. Jetzt links abwärts dem Erdweg zur L43 folgen und diese überqueren. An der auf der anderen Straßenseite folgenden Abzweigung hält man sich geradeaus und folgt dem Waldweg für ca. 1 km. Dann zweigt rechts eine Wegspur ab und führt durch den Wald hinunter in den „Dörbacher Hexengraben“. Im Hexengraben sollen einst Hexenverbrennungen stattgefunden haben.
Unten angekommen, schwenkt man nach rechts und geht auf dem breiten Waldweg entlang des Bennersbachs (nicht mit dem Bendersbach verwechseln) stetig leicht ansteigend Richtung Westen. Nachdem man eine kleine Schutzhütte passiert hat, erreicht man bald die „Quelle im Hexengraben“. Das säuerlich schmeckende Wasser der in Stein gefassten Mineralquelle lädt zu einer Erfrischung ein.
Nach 200 m überquert man in einer Linkskehre den Bennersbach und wandert auf der anderen Bachseite talwärts bis kurz vor die K40. Über den links abzweigenden Weg gelangt man durch Wiesen wieder zum Bennersbach, überquert diesen abermals und geht links über einen asphaltierten Weg zum Waldrand. An der Abzweigung, an der eine Bank und ein Holzkreuz stehen, biegt man rechts auf den Schotterweg ab und geht in Kurven durch Streuobstwiesen bergauf in den Wald.
Es lohnt sich zwischendurch immer mal wieder stehen zu bleiben und die weiten Aussichten zu genießen.
Nach dem Anstieg hält man sich rechts und folgt dem Weg für ca. 800 m in nordöstlicher Richtung. An der nächsten Kreuzung biegt man rechts auf den asphaltierten Weg ab. An der gleich folgenden Gabelung wendet man sich nach links und trifft am Waldrand auf eine Wiese mit einer kleinen Wallfahrtskapelle der Schönstattgemeinschaft.
Vom östlichem Rand der Wiese hat man eine wunderbare Aussicht über Salmtal. An der Kapelle vorbei geht es auf schmalem Pfad bergab zum Sportplatz von Dörbach, einem Ortsteil von Salmtal. Unterhalb des Sportplatzes biegt man rechts ab und schwenkt dann halb links in die Straße „Am Waldrand“ ein. Oberhalb eines Reiterhofs zweigt links ein Waldweg ab, dem man jetzt recht steil bergan bis zu einer Gabelung folgt. An dieser Stelle hält man sich links. Nach weiteren 450 m biegen links zwei Wege ab. Hier entsprechend der Beschilderung auf den oberen der beiden Wege wechseln. Die Steigung lässt im weiteren Verlauf langsam nach. Wenig später mündet der Weg in einen befestigten Forstweg.
Hier wendet man sich nach rechts und wandert für einen Kilometer durch einen schönen Mischwald gen Südwesten. An der nächsten Kreuzung zweigt man rechts ab und geht ca. 350 m abwärts. Rechts haltend trifft man wieder auf die L43, von der der Rückweg nach Dreis identisch mit dem Hinweg verläuft.
Wer sich den steilen Aufstieg zum alten Steinbruch ersparen möchte, läuft am Abzweig ca. 400 m geradeaus weiter und trifft dort wieder auf die ausgeschilderte Route.
In der Straße „Im Gartenfeld“ angekommen, zweigt an einem grünen Stromverteilerkasten der Wanderweg rechts in einen Schotterweg ab. Dieser geht im weiteren Verlauf in einen Wiesenweg über und leitet den Wanderer durch den schönen „Salmpark“ zurück zum Parkplatz. Im „Salmpark“ laden mehrere Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.
Die Tour ist mit dem Logo „Dr2“ ausreichend beschildert und kann in beide Richtungen gegangen werden.
Auf den ersten 400 Metern des „Brucher Piedchens“ (schmaler Pfad, stellenweise steil abfallender Hang zur Salm hin) ist bei Regen, Schneefall oder Eisglätte besondere Vorsicht geboten.
Wird dieser Bereich des Weges aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gesperrt, kann er wie folgt umgangen werden: Entlang der Brückenstraße ortseinwärts wandern und dann links in die Mühlenstraße Richtung Bruch abbiegen. An der ehemaligen Mühle links den Mühlengraben queren und über den Schotterweg entlang des Mühlengrabens zu einer Holzbrücke gehen. Über die Brücke kreuzt man die Salm und gelangt wieder auf den ausgeschilderten Weg.
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.
Weitere Infos, u.a. zu Wanderungen in der Region: www.wittlicherland.de