Mineralwasserquelle im Dörbacher Hexengraben
Start: Dreiser Rundwanderweg Nr. 2 "Hexengraben" Rundweg schwer 4 Std. 25 Min. 15.8 km

Dreiser Rundwanderweg Nr. 2 "Hexengraben"

Der rund 16 Kilometer lange Dreiser Rundwanderweg Nr. 2 zum Dörbacher Hexengraben mit der prickelnden Mineralquelle führt ab der Dreyshalle am Salmpark über weiche, laubbedeckte Waldpfade durch den historischen Baumbestand im Meulenwald. Vogelgezwitscher, das Plätschern des Bennersbaches und das Rascheln der Baumkronen entschleunigen und beruhigen die Sinne. Wunderbare Fernblicke und die Mineralquelle im sagenbehafteten Dörbacher Hexengraben ergänzen das abwechslungsreiche Wandererlebnis. Das ummauerte Naturdenkmal ist ein sogenannter Calcium-Magnesium-Hydrogenkarbonat-Säuerling, was dem Wasser einen "rostigen" Geschmack beschert. Zurück in Dreis geht es durch den mit viel Liebe zum Detail geschaffenen Salmpark. Der Genuss einer Tasse Kaffee mit einem köstlichen Stück Kuchen im Waldhotel "Sonora" oder eine Einkehr in "Sashas Esskultur" runden den schönen Wandertag ab. Bitte vorher reservieren.
Wunderbare Fernblicke, der alte Sandsteinbruch und die ausgedehnten, ruhigen Waldpassagen bis zur Quelle im Dörbacher Hexengraben sind Garanten für pures Wanderglück.
Über die L43 oder L50 nach Dreis in die Talstraße zur Dreyshalle
Mit der Bahn nach Wittlich Hauptbahnhof, mit dem Bus weiter Richtung Wittlich ZOB,

ab Wittlich ZOB mit dem Bus Linie 320

Weitere Infos auf www.vrt-info.de 

kostenlose Parkplätze an der Dreyshalle
Von der Dreyshalle führt der Weg zunächst gen Westen, passiert den Schorbach und folgt dann geradeaus der Römerstraße in nördlicher Richtung. Am Ende der Römerstraße biegt man links in die Straße „Im Gartenfeld“ ab. An der nächsten Kreuzung geht man geradeaus weiter. Entlang der Salm führt die „Salmstraße“ zur „Brückenstraße“. Dort nach links schwenken und der L43 zum Ortsausgang folgen. Kurz hinter dem Ortsschild rechts abzweigen, nach 120 m links halten und am Schützenhaus vorbei bergauf wandern. An einem Sandsteinkreuz von 1746 hält man sich weiter geradeaus und erreicht bald eine Stromleitung, von deren Lichtung man einen schönen Blick Richtung Salmtal und die Moselberge hat. Nach 500 m kommt man an einen Abzweig. Hier geht man noch etwa 60 m weiter geradeaus.

Achtung, nun unbedingt auf die Beschilderung achten.

Der Wanderweg zweigt jetzt scharf links auf einen unscheinbaren Weg im Wald ab, über den man zu einem ehemaligen Sandsteinbruch gelangt. Der Weg, auf dem einst die gebrochenen Steine abtransportiert wurden, führt entlang der, zum Teil mehrere Meter aufragenden roten, Sandsteinfelsen bergauf durch den Wald. Am Ende des Steinbruchs führt ein schmaler Pfad teils steil durch Buchenwald bergab auf den unterhalb verlaufenden Waldweg. Angelangt biegt man rechts ab und läuft in südlicher Richtung bis zu einem großen Hochsitz. Jetzt links abwärts dem Erdweg zur L43 folgen und diese vorsichtig überqueren. An der, auf der anderen Straßenseite folgenden, Abzweigung hält man sich geradeaus und folgt dem Waldweg für ca. 1 km. Dann zweigt rechts eine Wegspur ab und führt durch den Wald hinunter in den sagenumwobenen „Dörbacher Hexengraben“. 

Unten angekommen, schwenkt man nach rechts und geht auf dem breiten Waldweg entlang des Bennersbachs (nicht mit dem Bendersbach verwechseln) stetig leicht ansteigend Richtung Westen. Nachdem man die kleine Schutzhütte passiert hat, erreicht man bald die „Quelle im Hexengraben“. Das säuerlich schmeckende Wasser der in Stein gefassten Mineralquelle lädt zu einer Erfrischung ein.

Nach 200 m überquert man in einer Linkskehre den Bennersbach und wandert auf der anderen Bachseite talwärts bis kurz vor die K40. Über den links abzweigenden Weg gelangt man durch Wiesen wieder zum Bennersbach, überquert diesen abermals und geht links über einen asphaltierten Weg zum Waldrand. An der Abzweigung, an der eine Bank und ein Holzkreuz stehen, biegt man rechts auf den Schotterweg ab und geht in Kurven durch Streuobstwiesen bergauf in den Wald.

Es lohnt sich zwischendurch immer mal wieder stehen zu bleiben und die weiten Aussichten zu genießen.

Nach dem Anstieg hält man sich rechts und folgt dem Weg für ca. 800 m in nordöstlicher Richtung. An der nächsten Kreuzung biegt man rechts auf den asphaltierten Weg ab. An der gleich folgenden Gabelung wendet man sich nach links und trifft am Waldrand auf eine Wiese mit der kleinen Wallfahrtskapelle der Schönstattgemeinschaft. An der Kapelle vorbei geht es auf schmalem Pfad bergab zum Sportplatz von Dörbach, einem Ortsteil von Salmtal. Unterhalb des Sportplatzes biegt man rechts ab und schwenkt dann halb links in die Straße „Am Waldrand“. Oberhalb des Reiterhofs zweigt links ein Waldweg ab, dem man jetzt recht steil bergan bis zu einer Gabelung folgt. An dieser Stelle hält man sich links. Nach weiteren 450 m biegen links zwei Wege ab. Hier entsprechend der Beschilderung auf den oberen der beiden Wege wechseln. Die Steigung lässt im weiteren Verlauf langsam nach. Wenig später mündet der Weg in einen befestigten Forstweg.

Hier wendet man sich nach rechts und wandert für einen Kilometer durch einen schönen Mischwald gen Südwesten. An der nächsten Kreuzung zweigt man rechts ab und geht ca. 350 m abwärts. Rechts haltend trifft man wieder auf die L43,. Ab hier verläuft der Rückweg nach Dreis identisch mit dem Hinweg.

Wer sich den steilen Aufstieg zum alten Steinbruch ersparen möchte, läuft am Abzweig ca. 400 m geradeaus weiter und trifft dort wieder auf die ausgeschilderte Route. 

In der Straße „Im Gartenfeld“ angekommen, zweigt an einem grünen Stromverteilerkasten der Wanderweg rechts in einen Schotterweg ab. Dieser geht im weiteren Verlauf in einen Wiesenweg über und leitet den Wanderer durch den schönen „Salmpark“ zurück zum Parkplatz. Im „Salmpark“ laden mehrere Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein.

Die Tour ist mit dem Logo „Dr2“ ausreichend beschildert und kann in beide Richtungen gegangen werden.

Bitte festes Schuhwerk tragen.
Rucksackverpflegung und festes Schuhwerk, je nach Wetter wetterfeste Kleidung.
Dreis zählt zu den ältesten Dörfern des Wittlicher Landes, ist altdeutsch und bedeutet Sauerbrunnen. Rund 1000 Jahre gehörte der malerische Ort der Abtei Echternach und war luxemburgisch. Davon künden noch heute schöne Sehenswürdigkeiten, wie das imposante Schloss und viele restaurierte Wegekreuze. Zahlreiche, von engagierten Dreisern, markierte Rundwanderwege offenbaren Wandergästen ein umfassendes Natur- und Kulturerlebnis.
Dreyshalle, Talstraße 12e, 54518 Dreis