Höhepunkte entlang des rund 10 km langen Dreiser Wanderwegs Nr. 3 "Keltenburg" sind die Hochebene des Burgbergs auf der sich eine keltische Burg befand und die imposanten Sandsteinfelsen des alten Steinbruchs. Die Überreste der ehemaligen Bruchstellen des roten Buntsandsteins ragen teilweise mehrere Meter hoch aus dem Boden. Insbesondere im Herbst kann man hier ein beeindruckendes Farbenspiel erleben. Am Burgberg wurden im Zuge des Baus der Moseleisenbahnstrecke immense Mengen Sandstein abgebaut. Durch den Abbau wurden noch sichtbare Überreste der einstigen Keltenburg unwiederbringlich zerstört. Heute sind für den geübten Beobachter kaum sichtbar lediglich Spuren eines ehemaligen Wehrgangs auszumachen.
Die Tour ist mit dem Logo „Dr3“ ausreichend beschildert und kann in beide Richtungen gegangen werden. Entlang der Strecke laden an ausgewählten Plätzen Bänke zum Verweilen und Entspannen ein.
Rundtour über die höchste Dreiser Erhebung, den Burgberg (351 m). Über das Hochplateau des Burgbergs erstreckte sich einst eine keltische Fliehburg. Wallreste und Gräben zeugen noch heute davon. Am südöstlichen Rand der Hochfläche befindet sich ein alter Steinbruch, dessen imposante Sandsteinfelsen zwischen den Bäumen emporragen.
über die L43 oder L50 nach Dreis in die Talstraße zur Dreyshalle
Kostenfreie Parkplätze direkt am Einstieg in die Rundwanderung an der Dreyshalle
Von der Dreyshalle startet man auf dem Salm-Radweg Richtung Salmtal. Nach ca. 100 m überquert man die L50 und folgt dem Wirtschaftsweg auf der anderen Straßenseite durch Obstwiesen und Weideflächen leicht bergauf. An der nächsten Abzweigung biegt man links ab. Nach 50 m hält man sich rechts und nach weiteren 40 m wieder links. Fast eben verläuft der Weg nun oberhalb der Wohnhäuser Richtung Norden. Kurze Zeit später zweigt der Weg rechts Richtung Wald ab. Zwei Liegebänke, von denen man eine herrliche Aussicht auf Dreis hat, laden zum Verweilen ein. Am Waldrand trifft der Weg auf einen breiten Waldfahrweg. Hier schwenkt man nach rechts und läuft für 1 km mit wenig Höhenunterschied durch den Mischwald. Kurz nachdem eine Hochspannungsleitung unterquert wurde, trifft man auf einen Weg, der bergauf führt. Dort biegt der Wanderer links ab und erreicht der Beschilderung folgend nach ca. 1,5 km die Hochebene des Burgbergs. Auf 350 m angekommen wendet man sich nach rechts und durchwandert die bewaldete Hochfläche bis zur südlichsten Stelle, wo eine Bank zur Rast einlädt. Scharf rechts leitet ein schmaler Pfad hinab zu den imposanten Sandsteinfelsen des alten Steinbruchs. Die Überreste der ehemaligen Abbaustellen des roten Buntsandsteins ragen teilweise mehrere Meter hoch aus dem Boden. Insbesondere im Herbst kann man hier ein beeindruckendes Farbenspiel erleben. In kurzen Serpentinen geht es abwärts zu einem unbefestigten Waldweg, auf den man nach links abbiegt und für ca. 600 m in nördlicher Richtung folgt. Dann wendet der Weg sich nach Süden und führt fast geradeaus abwärts zu einer Kreuzung mit einem Wegweiser. In spitzem Winkel biegt man links auf einen asphaltierten Weg ab, der den Wanderer bergab aus dem Wald heraus zu einem Parkplatz an der L141 leitet. Parallel zur L141 geht man in nördlicher Richtung über den Parkplatz und folgt dann einem Forstweg, der aufwärts zurück in den Wald führt. Nach knapp 1,5 km hat man die letzte Steigung der Tour geschafft. An der nächsten Gabelung hält man sich rechts. Ein Erdweg, der ab und an feucht und schmierig ist, wandert man abwärts zu einer Kreuzung am Waldrand. Hier links abbiegen und an der unmittelbar folgenden Gabelung rechts halten. Jetzt geht man für 230 m auf der Straße „Zum Burgberg“ talwärts und zweigt dann scharf links auf einen Wiesenweg ab. An der nächsten Abzweigung hält man sich rechts und läuft an der sodann folgenden Abzweigung geradeaus weiter. Kurz vor den ersten Gebäuden des Wohngebiets zweigt man rechts auf einen Schotterweg ab und geht rechts haltend über die Straße „Unterm Burgberg“ abwärts zur „Talstraße“. Jetzt wendet man sich nach links und erreicht alsbald wieder die Dreyshalle.
Die Tour ist mit dem Logo „Dr3“ ausreichend beschildert und kann in beide Richtungen gegangen werden.
Entlang der Route gibt es teils rutschige Abschnitte, Wanderstöcke für die Bergauf- und abpassagen werden empfohlen
Schuhe mit gutem Profil, gegebenenfalls Wanderstöcke und Rucksackverpflegung.
Dreis zählt zu den ältesten Dörfern des Wittlicher Landes, ist altdeutsch und bedeutet Sauerbrunnen. Rund 1000 Jahre gehörte der malerische Ort der Abtei Echternach und war luxemburgisch. Davon künden noch heute schöne Sehenswürdigkeiten, wie das imposante Schloss und viele restaurierte Wegekreuze. Zahlreiche, von engagierten Dreisern, markierte Rundwanderwege offenbaren Wandergästen ein umfassendes Natur- und Kulturerlebnis.
Dreyshalle, Talstraße 12e, 54518 Dreis