Der Weg führt zu Beginn 1,5 km lang auf einem Wirtschaftsweg über die Höhen bei Morscheid. Danach geht es ausschließlich entlang des Morscheider Grenzpfades.
Bald führt der Weg an einem extrem steil abfallenden Rebenhang entlang. Unten im Ruwertal liegt der kleine Ort Sommerau, überragt von der Burgruine. Burg Sommerau auch als Schloss Sommerau bekannt, wurde im 13. Jahrhundert vom Trierer Rittergeschlecht „von der Brücke“ erbaut. Nach geraumer Zeit wird das „Kirchenloch“ passiert. Die ehemalige Schiefergrube ist ein Relikt des traditionellen Schieferabbaus in Morscheid. Während eines späteren Anstiegs ein letzter Blick ins Ruwertal und zum nahegelegenen Schloss Marienlay. Das Schloß aus Bruchsteinmauerwerk aus Schiefer gehört zum Weingut Reichsgraf von Kesselstadt.
Burgruine Sommerau: Die Burg Sommerau wurde auf einem Felssporn erbaut, der von der Ruwer von drei Seiten umflossen wurde. Diese etwa 45 m lange Felszunge ist an der schmalsten Stelle durchbrochen worden, um das Gefälle der Ruwer zum Treiben einer Mühle zu nutzen. Damit wurde ein Umlaufberg geschaffen und die ehemalige Talschleife trockengelegt. Die Ruine ist heute in Privatbesitz, aber frei zugänglich und kann für eine Rast genutzt werden.
Schloss Marienlay: In den Jahren 1922-27 erbaut, prägt das Schloss Marienlay auf halbem Weg von Waldrach nach Morscheid seitdem das Ortsbild. Als Baumaterial wurde Schiefer aus dem damals noch vorhandenen heimischen Bergbau verwendet. Seit dem Bau des Schlosses befinden sich hier große Weingüter, die seit 1999 in der Hand des Traditionsunternehmens "Reichsgraf von Kesselstatt" sind.Das Schloss kann auf Voranmeldung besucht werden. Informationen hierzu finden Sie auf www.kesselstatt.com.