Erbaut 1785
Start: Verbindungsweg Eifelsteig Erlebnisschleife Meulenwaldroute mittel 2 Std. 5 Min. 7.5 km

Verbindungsweg Eifelsteig Erlebnisschleife Meulenwaldroute

Die Eifelsteig-Erlebnisschleife Meulenwaldroute verbindet herrliche Waldpassagen im Meulenwald mit den beschaulichen Tälern von Bendersbach, Gumbach, Gladbach und Salm. Mit Start / Ziel in Dierscheid und einer Übernachtung im Wittlicher Land eignet sich die Tour hervorragend als abwechslungsreiche Kurz-Wander-Auszeit. Die Meulenwaldroute beeindruckt dabei durch außergewöhnliche Naturphänomene. Es geht u.a. durch den Wald des Jahres 2012 vorbei an den heftig sprudelnden Mineralquellen Victoria- und Schwefelquelle und der Aussichtsturm auf dem Kellerberg begeistert mit einem faszinierenden Blick auf die traumhafte Landschaft der Eifel. Mit zwei Tagesetappen von je 17 km Länge und einer Übernachtung wird das Motto des Eifelsteigs "Wo Fels und Wasser Dich begleiten" mit allen Sinnen erlebbar. Der Verbindungsweg über Heidweiler bietet dazu eine gute Möglichkeit die Meulenwaldroute in 2 Tagen über zwei attraktive Rundtouren zu erwandern
Die Eifelsteig Erlebnisschleife Meulenwaldroute kann über den 7,5 km langen Verbindungsweg Dierscheid-Greverath perfekt in zwei abwechlsungsreiche Tagestouren geteilt werden.
Autobahn A 60, Abfahrt Wittlich West. Weiter über die Landstraße L141 Richtung Hetzerath. In Hetzerath abbiegen auf die Landstraße L49 nach Dierscheid. 

Fahrtzeiten und Preise der Buslinie 325 Wittlich - Niersbach - Dierscheid gibt es auf der Internetseite der Verkehrsregion Trier: www.vrt-info.de

Kostenfreie Wanderparkplatz am Ortseingang in Dierscheid, Karl-Kaufmann-Weg und an der Schutzhütte/Dierscheid

Der Verbindungsweg Meulenwaldroute zwischen Dierscheid und Greverath ist in beide Richtungen markiert. In Dierscheid verlässt der Verbindungsweg den kleinen Ort über die Dodenburger Straße. Im weiteren Verlauf werden die Rinnsale des Mühlbachs gequert und der kleine Bach begleitet die Route weiter vorbei an der Heidweilermühle bis zum Ortseingang der kleinen Eifelgemeinde. Der Rastplatz an der Kapelle ist perfekt für eine kleine Picknickpause. Nicht verpassen: das alte Waschhaus und das Gerberhäuschen in unmittelbarer Nähe. 
Das alte Waschhaus ist ein, von einer Bruchsteintonne überdeckter Waschplatz, der von Quellwasser durchflossen wird und noch im Originalzustand erhalten ist. Hier schrubbten die Heidweilerinnen über Jahrzehnte die Wäsche und legten sie anschließend zum Bleichen auf die umliegenden Wiesen. Das Gerben war und ist harte und unangenehme Arbeit. Sie beginnt mit der Säuberung der Felle. Früher wurden die Felle mit der Fleischseite zuerst einige Wochen in Salz eingelegt, um dem noch haftenden Fleisch das Wasser zu entziehen. Danach wurden die Häute erstmals in frischem Wasser (Bach) einige Tage eingeweicht, um das Salz wieder auszuwaschen. Es folgte die Enthaarung in einer Kalkbrühe („Äscher“). Erst anschließend begann man die Bearbeitung der Häute mit Haareisen, Scherdegen und anderen speziellen Schabmessern bei der sämtliche noch vorhandenen Haare und Fleischreste entfernt wurden. . Auf diese Bearbeitung folgte ein weiteres Salzbad zur endgültigen Säuberung. Erst jetzt begann die eigentliche Konservierung. In Gruben wurden die bearbeiteten Häute mit dem jeweiligen Gerbmittel aufgeschichtet und die volle Grube mit Wasser aufgefüllt, was den Gerbprozess in Gang setzte. Je nach Lederart konnte dieser Prozess zwischen einigen Wochen, aber auch Monate und Jahre dauern. War das gewünschte Gerbergebnis erzielt, wurden die Häute erneut mehrfach gewaschen, gebürstet, getrocknet und geglättet. Die mit dem Gärprozess verbundenen Gerüche ebenso wie der Geruch nach faulender Haut und Fleischteilen und die Abfallentsorgung erklären weshalb die Gerber eher ausserhalb des eigentlichen Dorfgeschehens arbeiteten.

Der Verbindungsweg Meulenwaldroute führt ab dem Rastplatz über den geteerten Wirtschaftsweg neben der Kapelle bergan bis in den Ort. Heidweiler wird durchquert und über die Greverather Straße verlassen. Es geht ein kurzes Stück entlang Feldern und Wiesen. Im Wald wird der plätschernde Gladbach überquert, bald darauf wird der Ortsrand von Greverath erreicht. In der Lindenstraße im schmucken Eifeldörfchen Greverath trifft der Verbindungsweg Meulenwaldroute auf den Eifelsteig.

Wandern auf dem Eifelsteig und der Meulenwaldroute zeichnet sich aus durch die Wegführung über naturbelassene Pfade, die naturgemäss bei regenerischem Wetter rutschig werden. Wir empfehlen Wanderschuhe mit gutem Profil und Wanderstöcke, die in den bergab-Passagen Sicherheit geben. 
Rucksack mit ausreichend Getränken und Erste-Hilfe-Set für Blasen und kleine Blessuren, Wanderstöcke und gute Wanderschuhe. 
Der Verbindungsweg schafft zwei schöne Tagestouren am Eifelsteig. Startpunkte für die Rundwanderungen sind Dierscheid, Heidweiler oder Greverath. 
Greverath, Parkplätze an der Kirche im Ortskern