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Emil Frank Institut Wittlich

  • Wittlich

Das Emil Frank Institut widmet sich der Geschichte der jüdischen Mitbürger Wittlichs. Angeboten werden Führungen durch das jüdische Wittlich, durch die ehemalige Synagoge und über den jüdischen Friedhof.

Emil Frank, der Namensgeber des bekannten Instituts, wurde am 11. Juli 1878 in Wittlich geboren. Er übernahm im Jahre 1912 das von seinem Vater Isaac 1870 gegründete Textilkaufhaus am Marktplatz in Wittlich, kämpfte im Ersten Weltkrieg für Deutschland und wurde 1920 Vorsteher der Synagogengemeinde. Er war Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und genoss in der Wittlicher Bevölkerung ein hohes Ansehen. Vom Aufruf der Nationalsozialisten zum Boykott jüdischer Geschäfte blieb auch Frank nicht verschont. Er musste sein Geschäft aufgeben und zwangsverkaufen. Dem Rassenwahn der Nationalsozialisten konnte er gerade noch durch Auswanderung entgehen. Am 21. September 1941 floh er über die iberische Halbinsel und Kuba nach Utica, USA, wo er am 21. Juni 1954 verstarb. Aus dem angesehenen Geschäftsmann war ein einfacher Hausierer geworden, der in gebrochenem Englisch Schnürsenkel und Schuhbürsten an den Türen feilbot. Das Emil Frank Institut arbeitet seit 1994 die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde auf und bietet sowohl Führungen als auch interessante Vortrags- und Gesprächsabende zu historischen, kulturellen und theologischen Themen an.

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Schloßstrasse 10

54516 Wittlich

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Tel.: (0049) 6571 26 01 24

Fax: (0049) 6571 26 01 25

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Allgemeine Informationen

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Mittwoch, 28.09.2022 09:00 - 17:00
Donnerstag, 29.09.2022 09:00 - 17:00
Freitag, 30.09.2022 09:00 - 17:00
Dienstag, 04.10.2022 09:00 - 17:00
Mittwoch, 05.10.2022 09:00 - 17:00
Donnerstag, 06.10.2022 09:00 - 17:00
Freitag, 07.10.2022 09:00 - 17:00
Dienstag, 11.10.2022 09:00 - 17:00
Mittwoch, 12.10.2022 09:00 - 17:00
Büro: Dienstag - Freitag 9 - 17 Uhr
Ruhetage

Montag,Samstag,Sonntag


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