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ADFC-Radreiseanalyse 2025: Region Mosel-Saar und Mosel-Radweg erneut unter den Top 10 in der Beliebtheitsskala

Roland Morgen

Die Ferienregion Mosel-Saar gehört weiterhin zu den beliebtesten Radregionen Deutschlands. Das zeigt die aktuelle Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin vorgestellt wurde. Auch der Mosel-Radweg schneidet im bundesweiten Vergleich erneut gut ab und der Saar-Radweg wurde als ADFC-Qualitätsradroute mit 4-Sternen ausgezeichnet.

Bei den meistbefahrenen Radregionen Deutschlands bleibt die Region Mosel-Saar weiterhin unter den Top Ten. In der Kategorie der beliebtesten Radregionen für Reisen mit mindestens drei Übernachtungen erreicht sie Rang 10 und behauptet damit ihre Position als wichtige Raddestination im bundesweiten Vergleich – und als einzige Region aus Rheinland-Pfalz. Grundlage der aktuellen Ergebnisse ist die Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), für die mehr als 17.000 Menschen im Rahmen einer Online-Umfrage zu ihrem Radreise- und Ausflugsverhalten befragt wurden. Auch der Mosel-Radweg bestätigt seine starke Stellung unter Deutschlands Radfernwegen. Im Vergleich zum Vorjahr verbessert er sich um zwei Plätze und belegt nun Rang 8 der beliebtesten Radfernwege.

Eine weitere Auszeichnung gibt es für den Saar-Radweg: Er wurde vom ADFC als Qualitätsradroute mit vier Sternen zertifiziert. Der rund 115 Kilometer lange Radweg folgt der Saar und verläuft auf den letzten 30 Kilometern durch Rheinland-Pfalz bis zur Mündung in die Mosel. Dort trifft er auf den ebenfalls mit vier Sternen ausgezeichneten Mosel-Radweg. Damit verfügt die Region Mosel-Saar über zwei besonders empfehlenswerte Radfernwege in Deutschland und unterstreicht ihren Anspruch als moderne Raddestination mit exzellenter Infrastruktur und landschaftlich attraktiver Routenführung. „Wir freuen uns über die positive Wahrnehmung unserer Region und über die Auszeichnung des Saar-Radwegs als Qualitätsradroute“, sagt Thomas Kalff, Geschäftsführer der Mosellandtouristik GmbH. „Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, wie wichtig weitere Investitionen in die Radinfrastruktur sind. Sie tragen dazu bei, mehr Gäste zu gewinnen und stärken nachhaltig die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.“

E-Bikes und wirtschaftliche Bedeutung

Ein wichtiger Trend bleibt laut ADFC die zunehmende Nutzung von E-Bikes. Mittlerweile ist bei Radreisen jeder zweite Gast mit einem Pedelec unterwegs. Das erleichtert vielen Menschen den Einstieg in den Radtourismus. Auch wirtschaftlich spielt der Fahrradtourismus eine bedeutende Rolle. Radreisende mit mehr als drei Übernachtungen geben laut Analyse durchschnittlich 133 Euro pro Tag aus, Kurzreisende sogar rund 144 Euro. Damit liegt die jährliche Wertschöpfung im Radtourismus deutschlandweit bei etwa 40 Milliarden Euro. Auch an der Mosel ist der Wirtschaftsfaktor spürbar: In der Region entstehen jährlich rund 2,4 Millionen Aufenthaltstage durch Radtourismus. Die Wertschöpfung liegt bei rund 150 Millionen Euro (Quelle: Wertschöpfungsanalyse 2023). 

Infos zum Radfahren an Mosel und Saar: https://www.visitmosel.de/raderlebnis-mosel

Hier ght's zur Pressemeldung ADFC-Radreiseanalyse 2025: Mehr E-Bikes, mehr Natur, weniger Radreisen

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