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In 15 Tagen

60 Jahre „Nackt unter Wölfen“

Mythos, Filmgeschichte und Erinnerungskultur

Ein dreijähriges Kind, versteckt in einem Koffer, wird unter den unmenschlichen Bedingungen im Konzentrationslager Buchenwald von Häftlingen gerettet. Diese Geschichte bewegte Menschen auf der ganzen Welt.

Mit seinem Roman „Nackt unter Wölfen“ schuf Bruno Apitz nicht nur einen Literaturklassiker, sondern auch ein Stück Identität. Doch was ist historische Wahrheit, was literarischer Mythos? Und wie betrachten wir heute dieses Werk, das die deutsche Nachkriegsgeschichte so stark geprägt hat?

Anlässlich der Ausstellungseröffnung spricht Prof. Dr. Michael Grisko von der Universität Erfurt zum Thema:

„Geschichte von Geschichten über Geschichte. Das Phänomen ‚Nackt unter Wölfen‘“

In den 15 Themenbereichen der Ausstellung beleuchten Studierende der Universität Erfurt die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Romans.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Verfilmungen, die Debatten um das sogenannte „Buchenwaldkind“ sowie aktuelle Formen der Erinnerungskultur.

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September 2026

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