Die Hatzenporter Bergkirche, inmitten der Terrassenweinberge gelegen, zählt zu den malerischsten Kirchenanlagen im Moseltal. An der Kirche befindet sich ein Kräutergarten.
Die alte Hatzenporter Pfarrkirche St. Johannes zählt zu den malerischsten Kirchenanlagen im Moseltal. Noch starke Züge romanischer Formensprache zeigt der um 1280 errichtete Turm. Rund 200 Jahre später entstanden der kreuzrippengewölbte Chor und das mit Flachdecke ausgebildete kurze Langhaus. Charakteristisch für diese spätgotische Bauphase kurz vor 1500 sind auch die Maßwerkfenster. Am linken Nebenaltar befindet sich ein Fenster mit qualitätsvoller Glasmalerei, welche die Kreuzigung Christi darstellt. Zur wertvollen Ausstattung gehören die Kanzel und der Taufstein, um 1600, sowie die barocken Seitenaltäre und der schmiedeeiserne Kronleuchter aus der Mitte des 17. Jhs. Aus dem 16./17. Jh. stammt das Uhrenwerk, das nur die Stunden anzeigt (Einzeigerwerk) – eine der ältesten noch funktionierenden Turmuhren in Deutschland. Das Ziffernblatt wurde 1999 nach alten Vorlagen weitgehend originalgetreu erneuert.