WeinKulturgut Longen-Schlöder, Longuich

Vineria-Vinothek


1999 übernahm Markus Longen zusammen mit seiner Frau Sabine das elterliche Weingut. Lange machten sich die beiden Gedanken über ihre Zukunft als Winzer an der Mosel. Schließlich beschlossen sie 2001, den Betrieb komplett umzubauen und zu erneuern. Eine Entscheidung, die ein gewisses Risiko barg, die für die Eltern der drei Kinder Matteo, Mona und Malou aber genau die richtige war.

Innenansicht der Vinothek des KulturWeingutes Longen-Schlöder in Longuich.

Tatsächlich hat sich die Vineria-Vinothek in ihrem WeinKulturgut in Longuich im Verlauf der vergangenen Jahre zu einem Szenetreff in Sachen Wein, Genuss und Lebensfreude für die gesamte Region Trier entwickelt. Ob eine Kunstausstellung im Kelterhaus, eine kulinarische Weinprobe oder Weingenuss gepaart mit Musik, Mode oder Literatur – es ist die Weinkultur, die hier in der 170 Quadratmeter großen und 100 Gästen Platz bietenden Vineria im Mittelpunkt steht. Ganz abgesehen von der fabelhaften Aussicht von der Terrasse auf die steilen Weinbergslagen am gegenüberliegenden Moselufer.
 

Die Lage Longuichs an der in Rheinland-Pfalz durch 19 Orte führenden Römischen Weinstraße und die gesamte, rund 2.000 Jahre zurückreichende Historie der Region, beides spiegelt sich nicht nur im „südlichen“ Terrakotta-Rot wieder, in dem die Vinothek gehalten ist. Die warmen, sonnigen Farben erinnern an das römische Erbe, genauso wie die nahe gelegene Villa Urbana in Longuich aus dem 2. Jahrhundert, in der die Familie Longen heute gerne Weinverkostungen anbietet.

Angebaut werden auf dem sechs Hektar großen Weingut mit seinen Weinbergen „Longuicher Maximiner Herrenberg“, „Longuicher Herrenberg“, „Schweicher Annaberg“ und „Mehringer Zellerberg“ die Weißweine Riesling, Weißer Burgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, dazu auch Rot- und Roséweine der Rebsorten Blauer Spätburgunder, Domina, Cabernet Sauvignon und Merlot, die durch Finessen in Duft und Aroma überzeugen.

Finesse zeigt Sabine Longen auch bei den Gerichten, die sie als „Hausmannskost de luxe“ zubereitet, in Form einer saisonalen Winzerküche aus frischen, regionalen Zutaten, die auf traditionelle Kost aus dem Moselland gründet. Da kommen etwa mariniertes Trestersteak, Tafelspitz mit Remoulade oder Weinsülze auf den Tisch.

Wer nach so viel gutem Essen und gutem Wein nicht mehr weg möchte, der darf auch bleiben. In den 14 Gästezimmern der kleinen, angrenzenden Winzerhäuschen, direkt beim Weingut in den Streuobstwiesen gelegen, lässt sich die hohe Kunst des Nichtstuns perfektionieren, umgeben vom eigenen Gärtchen, ohne TV-Geräte, stattdessen nur mit dem Ausblick auf Reben, Berge und die Mosel – Fernsehen der ganz besonderen Art.

Und ohne Wellness-Wahn mit Laufband und Ergometer, sondern nur mit Angeboten für Wandern, Spazieren und Radfahren. Ein herrliches, süßes Leben. Dolce Vita im Moselland!

(© Text: Deutsches Weininstitut GmbH, Ausgezeichnete Vinotheken 2016)

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